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Wie viel Geld solltest du im Monat sparen?

Sparen ist für die meisten von uns eine echte Spaß Bremse. Es klingt nach Verzicht und fühlt sich an wie Selbstsabotage. Wir wollen doch gerade dann etwas erleben, wenn wir jung und gesund sind. Wir wollen uns etwas gönnen, solange wir Geld haben. Wofür arbeiten wir schließlich so viel und hart? 

Das gemeine am Sparen ist allerdings, dass man es erst zu lieben lernt, wenn man das Geld auf dem Konto wachsen sieht. Aber bis zu diesem positiven Effekt muss man eben sparen. Ein Teufelskreis.

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Wie viel Geld sparst du aktuell im Monat?

Sparen, was am Ende des Monats übrigbleibt, ist wohl die gängigste Vorgehensweise. Schließlich muss man zuerst die Miete, die Hypotheken, die Versicherungen und sonstige Kosten decken. Was danach noch auf dem Konto ist, wird auf das Tagesgeldkonto umgebucht. Leider führt das selten zu dem gewünschten Ergebnis, sich ein Vermögen aufzubauen, um ganz entspannt den Ruhestand genießen zu können, denn meist ist am Ende des Geldes noch viel zu viel Monat übrig.

Wie wäre es, wenn du ab sofort den Spieß umdrehst? Du bezahlst zuerst dich selber, indem du zu Monatsbeginn 10 % bis 20 % deines Gehaltes auf ein Spar-Konto überweist. Erst danach kommen deine Gläubiger und deine Lebenshaltungskosten. Was am Ende übrig ist, darfst du zu deinem Vergnügen ausgeben. 

Jede Wette, dass du immer kreativer beim Einsparen wirst, nur um dir am Ende des Monats etwas Schönes leisten zu können? Ganz nebenbei wächst nun auch ein beruhigendes Geldpolster auf deinem Konto. Eine echte Win-Win-Situation für dich.

Entdecke Sparpotenziale mit einem Haushaltsbuch

Die wenigsten Menschen wissen, wohin ihr ganzes Geld monatlich verschwindet. Um hier einen Überblick zu bekommen, ist es unerlässlich, ein Haushaltsbuch zu führen. Dort notierst du alle Ausgaben nach Kategorien wie Lebensmittel, Drogerieartikel, Kleidung, Unterhaltung, Hobbies usw. 

So findest du heraus, für welche Bereiche du wieviel Geld ausgibst und kannst gezielt eingreifen, wo am meisten Potenzial zum Sparen ist. Die Visualisierung von Ausgaben durch Aufschreiben schafft Klarheit in den Finanzen und in deinem Umgang mit Geld.

Bau dir einen Notgroschen auf

Wenn zu den zwingenden monatlichen Ausgaben zusätzlich ein finanzieller Notfall dazukommt, weil Auto oder Waschmaschine kaputt gehen, das geliebte Haustier plötzlich eine teure Tierarztbehandlung braucht oder eine hohe Steuernachzahlung droht, weil man während der Pandemie über Monate in Kurzarbeit war, dann kommen viele Menschen ins Straucheln, weil solche Ausgaben ein tiefes finanzielles Loch aufreißen.

Wer beizeiten einen Notgroschen von ca. drei bis sechs Monatsgehältern angespart hat, übersteht solche Krisen gelassen. Wichtig dabei ist, dass dieser Notgroschen wirklich nur in Notfällen ausgegeben wird und nicht für den langersehnten Urlaub.

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Wie viel Geld solltest du im Monat sparen, um früher in Rente zu gehen?

Nach mindestens 35 Beitragsjahren und einem Alter von 63 Jahren kann man mit einem dauerhaften, monatlichen Abschlag von 0,3 % früher in Rente gehen. Wer noch früher aufhören möchte, muss die Zeit bis zum möglichen Renteneintritt aus eigener Tasche finanzieren.

Wenn du seit dem 20. Lebensjahr gearbeitet und von Beginn an das deutsche Durchschnittseinkommen von 2 170 € netto im Monat verdient hast, kommst du mit 63 Jahren auf 43 Rentenpunkte. Multipliziert mit dem aktuellen Wert eines Rentenpunktes von 34,19 €, bekommst du abzüglich der 0,3 % Abschlag eine monatliche Rente von ca. 1 466 € netto vor Steuern. 

Ausgehend von einer Lebenserwartung von 85 Jahren, musst du 22 Jahre lang 704 € aus privatem Kapital auf deine Rente aufzahlen, um weiterhin die Höhe deines früheren Einkommens zur Verfügung zu haben. Dafür benötigst du einen Kapitalstock von 185 920 €. Die Inflation bleibt hier unberücksichtigt. Diese Summe erreichst du, wenn du ab 20 Jahren monatlich ca. 360 € ansparst. Investierst du das Geld in ein renditestarkes Investment, hast du diese Summe früher zur Verfügung oder du kannst deine monatliche Sparrate senken.

Wie viel Geld sparen Deutsche im Monat?

2021 lag die durchschnittliche Sparsumme der Deutschen bei rund 86 € pro Monat. Im Vergleich zum Vorjahr ganze 43 % weniger, was sicher der Corona Pandemie zuzuschreiben ist. Mit diesem Durchschnitt sind wir allerdings weit entfernt von der allgemeinen Empfehlung, pro Monat 10 %-20 % des Einkommens beiseite zu legen.

Dies entspräche bei einem durchschnittlichen Jahreseinkommen in Westdeutschland 2021 einem Sparbetrag von 217 € bis 434 €.

Fazit

Wenn wir nicht in die Altersarmut abrutschen wollen, müssen wir so früh wie möglich beginnen, regelmäßig Geld zurückzulegen und zu investieren. Selbst wer die vollen 45 Beitragsjahre zusammenbekommt und dafür 45 Rentenpunkte erhält, muss ab Renteneintritt mit mindestens 40 % weniger Einkommen leben.

Deshalb ist es unerlässlich, den Konsumrausch einzudämmen und das Geld stattdessen gewinnbringend anzulegen. Das bringt dir langfristig viel mehr Freude, als eine mit Konsum vollgestopfte Wohnung.

Hi, ich bin Gabi!
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Gabi kommt vom schönen Kaiserstuhl und lebt seit 2007 in der Nähe von München. Ihre Erfahrungen ermöglichen es ihr heute, Menschen zu ermutigen, den Weg in die finanzielle Gelassenheit einzuschlagen, denn es ist leichter als gedacht. Mit dem Erfolg kommt dann auch der Spaß an der Sache.
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