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Was ist der beste Einstieg in die Altersvorsorge? Welche Produkte bieten sich an?

Es hat sich herumgesprochen, dass die staatliche Rente nicht mehr reichen wird, um im Alter all die schönen Dinge zu tun, die wir in jüngeren Jahren aus Zeitmangel aufschieben. Bei vielen wird sie nicht einmal reichen, um die täglichen Lebenshaltungskosten zu decken. Die Altersarmut droht – insbesondere Frauen sind davon betroffen. Das Einzige, was dagegen hilft, ist frühzeitig damit anzufangen, eine private Altersvorsorge aufzubauen. Was du dabei beachten solltest, liest du hier.

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Wie hoch ist meine Rentenlücke?

Zunächst musst du wissen, wie hoch deine staatliche Rente in etwa sein wird. Dabei hilft dir die Deutsche Rentenversicherung. Stelle dort auch gleich einen Antrag auf Kontenklärung. Du bist nämlich selber dafür verantwortlich, einen lückenlosen Nachweis für die eingezahlte Rente zu erbringen. Spätestens bei Renteneintritt muss alles dokumentiert sein.

Von der voraussichtlichen Rentensumme musst du oder ein Rentenrechner im Internet eine jährliche Inflation von ca. 3 % abziehen. Entscheide dann, ob diese Summe für dein späteres Leben reicht, falls nicht, lege den benötigten Betrag fest. Nun siehst du, wie groß die Lücke zwischen Traum und Wirklichkeit ist. Diese Differenz gilt es mit einer privaten Altersvorsorge auszugleichen.

Altersvorsorge – je früher, je besser

Je früher du mit dem Aufbau der Altersvorsorge beginnst, desto niedriger sind die Beiträge, die du für ein gutes Ergebnis benötigst. Mit der Laufzeit erhöht sich der magische Zinseszinseffekt erheblich.

Als nächstes musst du dir darüber klar werden, welcher Anlagetyp du bist: möchtest du dich kontinuierlich selber damit beschäftigen oder willst du dich nach Abschluss entspannt zurücklehnen und alles laufen lassen? Nach dieser Entscheidung ist es ratsam, dich an einen Finanzexperten zu wenden, um loszulegen.

Mit einem Finanzberater zum passenden Vorsorgeportfolio

Betriebliche oder staatlich geförderte Altersvorsorge, Aktien, ETFs, Edelmetalle, Sparpläne oder doch lieber eine Immobilie? Was es im Einzelnen sein wird, ist weniger wichtig als die Tatsache, dass das Vorsorgeportfolio möglichst breit gestreut ist. Die eine perfekte Altersvorsorge gibt es nicht. Jede Möglichkeit für sich birgt Chancen und Risiken, deshalb ist es so wichtig, dir einen Experten als Unterstützung zur Seite zu holen, der dir die richtigen Fragen stellt und die passende Vorsorgestrategie für dich ausarbeitet. 

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Altersvorsorge – so vielseitig wie das Leben

Betriebliche Altersvorsorge (bav):

Die Betriebliche Altersvorsorge ermöglicht dir einen guten Einstieg in die private Rentenabsicherung. Jeder Arbeitgeber – ab 5 Mitarbeitern – ist verpflichtet, mindestens eine von 17 Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge anzubieten. 

Dafür legt er für dich einen Teil deines Bruttolohns als Altersvorsorge an. Dein steuerpflichtiger Bruttolohn sinkt dadurch, allerdings auch dein Rentenbeitrag.

Bei Auszahlung ist die Summe voll steuerpflichtig. 

 

Staatlich geförderte Altersvorsorge:

Auch die staatlich geförderten Möglichkeiten zur Altersvorsorge bedürfen keines größeren Aufwands. Hierbei geht es um Modelle, bei denen du einen Teil deines Bruttoeinkommens direkt an die anbietende Versicherungsgesellschaft abführst. Auch hier senkt sich mit deinem steuerpflichtigen Einkommen dein Rentenbeitrag. 


Zu nennen sind hier vor allem die Riester-Rente, geeignet für Familien, Geringverdiener und Arbeitslose oder die Rürup-Rente für Selbstständige und Freiberufler. Die spätere Auszahlungssumme unterliegt ebenfalls der Vollversteuerung. Deshalb solltest du dich gut beraten lassen, ob der erzielte Steuervorteil und die Zulagen am Ende wirklich einen Vorteil für dich bringen

 

Private Rentenversicherung:

Bei der Kapitallebensversicherung legt die Versicherungsgesellschaft deine Beiträge in unterschiedliche Anlageformen an. Bei der Fonds- oder Indexgebundenen Lebensversicherung kannst du selber entscheiden, in welche fünf Fonds du deine Beiträge fließen lassen möchtest. Um das Risiko eines Kursverlustes vor Ablauf zu verringen, kannst du die Versicherung beauftragen, die letzten fünf Jahre der Laufzeit das Geld in risikoärmere Klassen umzuschichten. Bei Auszahlung ist lediglich der Ertragsanteil steuerpflichtig. (Ertragsanteilsbesteuerung 18%). 

 

Fonds- oder ETF Sparplan:

Etwas aufwändiger, dafür rentabler, ist ein Fonds- oder ETF-Sparplan bei der Bank. Hier solltest du dich mit dem Thema allerdings fortlaufend beschäftigen, um zu sehen, ob sich die Geldanlage in die richtige Richtung entwickelt. Das stetige Erweitern des Depots kostet ebenfalls regelmäßig Zeit.
ETFs bilden einen gesamten Index (DAX, Dow Jones, S&P500 etc.) ab, Fonds hingegen einzelne Branchen oder Märkte, dadurch unterliegen diese größeren Schwankungen als der Index-Fonds. Die häufigste Empfehlung für den Einstieg ist ein MSCI World Index Fonds, weil er sehr breit gestreut ist und dadurch weniger Kursschwankungen unterliegt. Eine Garantie gibt es für den Erfolg von Fonds oder ETFs jedoch nicht.

Den größten Zeitaufwand benötigt der Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage. Ein Eigenkapitalanteil wenigstens in Höhe der anfallenden Kaufnebenkosten (Grundsteuer, Makler, Notar) sollte vorhanden sein. Jeder Prozentpunkt mehr hilft dir, Zinsen zu senken und die Laufzeit zu verkürzen. Außerdem solltest du dich mit der Lage der Immobilie intensiv beschäftigen, denn sie ist entscheidend, wenn es darum geht, die Immobilie langfristig, gewinnbringend zu vermieten oder zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu verkaufen.

Good News

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Fazit

Egal für welche Einstiegsform in die private Altersvorsorge du dich entscheidest: das wichtigste ist zu prüfen, ob die Konditionen wirklich zu dir und deinen Bedürfnissen passen. Wie risikoreich darf es sein? Wieviel Zeit willst du hineinstecken und wie groß ist die Lücke, die du schließen willst? Wem das Thema zu komplex und zu zeitaufwändig ist, dem kann ein ausgebildeter Finanzberater helfen, das passende Vorsorgeportfolio zusammenzustellen und exakt auf die Bedürfnisse, das Verhalten und den Geldbeutel abzustimmen. Nur dann ist deine Rente wirklich sicher!

Hi, ich bin Uwe!
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Uwe Lätsch hat Wirtschaftswissenschaften mit dem Fokus auf Finanzmanagement studiert. Vor seiner Zeit als Co-Founder von Vinlivt, hat Uwe bei renommierten FinTechs und InsurTechs digitale Lösungen entwickelt.
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